Weihnachten – ich bin dankbar für…
24. Dezember 2021

„Was ich mir wünsche“

„Was ich mir wünsche“

Vielen von euch geht es momentan gleich wie mir – meine Tochter wurde vergangene Woche positiv auf Corona getestet – und seitdem sind wir in Quarantäne.

Am Montag habe ich meinen Geburtstag daher mal auf eine andere Weise gefeiert – und so gern ich die Zeit mit meinen Freunden verbracht hätte habe ich sie doch sinnvoll genutzt.

Ich habe mir bewusst Gedanken darüber gemacht, was ich mir denn am liebsten zu meinem Geburtstag wünschen würde:

  • Trotz der Umstände das Schöne zu sehen – das war ein großer Wunsch – und den habe ich mir auch gleich selbst erfüllt.

Anbei möchte ich ein paar Gedanken mit euch teilen, wie mir das trotz dem Gefühl „eingesperrt“ und „fremdbestimmt“ zu sein (zwei Gefühle, die jeder von uns gerne vermeiden würde) geglückt ist.

Ich bin mit meinen zwei Mädels in den Tag gestartet und sie haben mich schon am Morgen mit selbstgebastelten Geschenken überrascht – den Kuchen dazu hat mir mein Freund mit seiner Tochter gebacken (Danke nochmal an dieser Stelle 😉). Dieses Gefühl, die Zeit mit meinen Töchtern zu nützen und ihre strahlenden Augen waren wunderschön.

Noch etwas, das mich sehr gefreut hat waren die vielen lieben Glückwünsche und auch die kleinen Aufmerksamkeiten, die mir viele liebe Freunde zukommen ließen. Denn auch wenn wir uns physisch nicht sehen konnten, ist es unglaublich wertvoll zu wissen, dass sie an mich denken. Es hat mir den Tag unter anderem „versüßt“ (mit einem selbstgemachten Schokomus), entspannt (mit einer Kerze und einem Entspannungsbad), hat mir ein Lächeln ins Gesicht gezaubert (durch viele lustige und fröhliche Glückwünsche) und vieles mehr. Schön, dass es euch gibt!

Ich bin dankbar dafür, dass ich weiß, dass ich nicht allein bin und dass ich mich jederzeit mit lieben Menschen austauschen kann. Dieses Gefühl hat mir den Rücken gestärkt und tut es nach wie vor.

  • Die Sehnsucht nach einem Leben- in dem das einzig ansteckende ein Lächeln ist 😉

Ich denke da spreche ich vielen aus der Seele- wir sehnen uns danach wieder unbeschwert – ohne Regulationen und Restriktionen zu sein – frei zu sein.

Die Umstände und die Zeit sind nicht einfach und trotzdem liegt es an uns die Zeit so gut wie möglich zu nutzen und wenn wir nicht gerade aufgezwungenen Hausarrest haben- mit lieben Menschen zu verbringen (in meinem Fall hatte ich dennoch zwei davon bei mir 😉).

Diese Zeit sollten wir nutzen uns mit Dingen zu beschäftigen, die uns zum Lachen bringen und uns gegenseitig damit „anstecken“ 😉.

Ich freue mich jetzt schon darauf, wenn ich wieder „frei“ bin und diesen Wunsch in die Realität umsetzen kann.

Denn eines ist fix – mein Lächeln lasse ich mir durch keine Umstände oder Einschränkungen mehr nehmen. 😊

 

  • Dinge tun, die mir Energie geben

Ein weiterer großer Wunsch, den ich habe, ist die Zeit zu nutzen mit Dingen und Aktivitäten, die mir gut tun und die mir helfen die Einflüsse, die zugegeben viel Energie kosten auszugleichen.

Mit meinen Mädels Zeit verbringen (draußen 😉), Spazieren gehen, Zeit mit lieben Freunden und Tieren in der Natur verbringen und vieles mehr – Batterien laden 😊.

Denn falls, was ich natürlich nicht hoffe, ich nochmal in Quarantäne muss soll mein Speicher so voll sein, dass ich die Zeit locker wegstecken kann.

Die C-Zeit verlangt uns allen viel ab. Wenn uns jemand das vor zwei Jahren gesagt hätte, dass es einmal so kommen wird – wir hätten ihn vermutlich alle für verrückt erklärt.

Umso wichtiger finde ich, ist es, dass wir uns daran erinnern, wie es vor C war. Auch wenn es vielleicht nicht mehr gleich wird – ich vertraue darauf, dass es wieder anders wird und dass eine sehr schöne Zeit auf uns wartet.

Wir sind es alle leid und auch ich bin jetzt in dieser Zeit wirklich an meine Grenzen gestoßen – ich hatte auch schon kurzfristig die Idee, dass ich meine Mädels mal eine Woche in die Obhut der Regierung gebe – damit sie selbst mal merken, was es für uns bedeutet ihre Anordnungen auszuführen.

Was es bedeutet, wenn zwei kleine Mädchen dich jeden Tag fragen, wann sie wieder in die Schule, den Kindergarten, zum Tanzen, zu Freunden etc. können.

Die Bedeutung davon, wenn man jeden Tag versucht die Nerven zu behalten, stark zu bleiben, positiv zu bleiben- auch wenn einem ab und zu gar nicht danach ist und es auch zugegeben nicht immer klappt. 😉

Die Hoffnung daran, dass man sich bald freitesten kann von einem Anruf zerschlagen wird und du keine Möglichkeit hast dagegen etwas zu tun – dieses Gefühl abhängig- fremdbestimmt und „eingesperrt“ zu sein.

Wir sind viele – wir sind stark und wir können uns gegenseitig unterstützen – füreinander da sein. Danke an alle, die in dieser – oft sehr herausfordernder Zeit für mich da waren- ich weiß, dass wir es gemeinsam schaffen. 😊

Und zum Thema Geburtstag – der wird definitiv nachgefeiert! 😉

Ich freue mich jetzt schon darauf viele von euch bald wieder live zu sehen und wünsche euch allen ganz viel Kraft, den Blick auf das Positive nicht zu verlieren und die Hoffnung nicht aufzugeben – denn es gibt eine Zeit nach C und die wird so wie wir sie uns gestalten. 😊

Alles Liebe

Eure Christina